In Cham werden drei Strassen saniert – und die Anwohnenden digital informiert

Die Eichstrasse, Mugerenstrasse und Quartierstrasse Alpenblick in der Gemeinde Cham werden in den kommenden zwei Jahren umfassend erneuert. Am 20. Oktober starten die Bauarbeiten an der Eichstrasse. Die Anwohnenden – und alle Interessierten – werden dafür erstmals über ein Online-Portal informiert.

Innerhalb von knapp zwei Jahren und in mehreren Bauphasen werden in Cham drei Strassenabschnitte erneuert. Um Synergien zu nutzen, arbeitet die Einwohnergemeinde Cham für die Sanierungsarbeiten mit der WWZ Energie AG zusammen.

An der Eichstrasse soll die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Zusätzlich werden bei der Kanalisation das Trennsystem eingeführt, die Trinkwasserhauptleitung ersetzt und die Beleuchtung angepasst. Durch den Anschluss an die Verteilleitung des Wärmeverbunds Ennetsee der WWZ wird das Gebiet mit klimafreundlicher Fernwärme erschlossen. Im Rahmen der Sanierung bleiben die geschützten Stieleichen erhalten, die aufgrund der Bauarbeiten gerodeten Bäume werden durch Neupflanzungen ersetzt.

Auch die Quartierstrasse Alpenblick und die Mugerenstrasse erhalten eine Verteilleitung des Wärmeverbunds Ennetsee. Im Alpenblick werden zudem einzelne Trinkwasser-Hausanschlüsse erneuert und an der Mugerenstrasse die bestehende Wasserleitung ersetzt.

Die Bauarbeiten starten am 20. Oktober an der Eichstrasse, im Bereich zwischen der Zuger- und der Mattenstrasse. Die Arbeiten im Alpenblick und an der Mugerenstrasse werden Anfang beziehungsweise Mitte 2026 aufgenommen. Abschluss der Bauarbeiten aller Etappen ist gemäss dem aktuellen Planungsstand im Sommer 2027.

Aktuelle Informationen über digitale Plattform
Um die Sicherheit zu gewährleisten und die Verkehrseinschränkungen gering zu halten, wird während den verschiedenen Bauphasen mit unterschiedlichen Verkehrskonzepten gearbeitet. In den Bauphasen 1 und 2 an der Eichstrasse gilt ab der Zugerstrasse über die Duggelistrasse Einbahnverkehr. Informationen zu den weiteren Etappen sowie laufende Updates erhalten Interessierte über eine digitale Informationsplattform.

Diese sogenannte «Digitale Anwohnerinformation» (DAI) kommt bei diesem Sanierungsprojekt erstmals zum Einsatz. Auf einer webbasierten Plattform erhalten Anwohnende und Interessierte einen Überblick über das Bauprojekt, die verschiedenen Bauphasen, die entsprechenden Verkehrseinschränkungen und über den aktuellen Stand der Arbeiten. Wer möchte, kann die «Baustellen-News» abonnieren und erhält so aktuelle Informationen direkt ins E-Mail-Postfach.

Eine Lösung für die Zukunft
Ein echter Mehrwert für die Kommunikation, findet Projektleiter Rico Schweingruber: «Das vorliegende Projekt ist komplex, es gibt verschiedene Standorte und Bauphasen. Mit der DAI können sich die Chamerinnen und Chamer jederzeit über den Stand der Dinge und das aktuelle Verkehrskonzept informieren.»

Die «Digitale Anwohnerinformation» soll künftig auch bei anderen Bauprojekten zum Einsatz kommen und so die Kommunikation zwischen den Beteiligten verbessern, erklärt Gemeinderat Drin Alaj, Vorsteher Verkehr und Sicherheit: «Für uns ist es wichtig, die Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Interessierten frühzeitig und umfassend über geplante Bauarbeiten zu informieren. Mit der DAI haben wir eine nachhaltige Lösung, die den administrativen Aufwand reduziert und die Transparenz erhöht.»

Mehr Informationen zum Bauprojekt in der «Digitalen Anwohnerinformation».

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