Unterflurcontainer: Meilenstein in der Zuger Abfallentsorgung

Mit der Einweihung der 500. Unterfluranlage im Kanton Zug in Walchwil wurde ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der Abfallentsorgung erreicht. Der Anlass fand im Rahmen des 30-jährigen Bestehens des Zweckverbands der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) statt.

Unterflurcontainer sind ein zentrales Element der Zuger Abfallstrategie 2030. Ziel dieser Strategie ist es, die Sammlung von Abfallsäcken am Strassenrand schrittweise abzulösen und stattdessen ein flächendeckendes Netz von Unterflursammelstellen aufzubauen. Diese bieten Vorteile hinsichtlich Sauberkeit, Geruchsemissionen, Kapazität sowie der Einbettung ins Ortsbild.

Aktuell sind im Kanton Zug 500 Anlagen in Betrieb. Um die Zielsetzung bis 2030 zu erreichen, sind insgesamt rund 1’100 Unterflurcontainer vorgesehen. Der Ausbau erfolgt etappenweise in Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und dem Zeba.

Die Erfahrungen zeigen, dass die Umsetzung je nach Gemeinde unterschiedlich verläuft und teilweise mit Herausforderungen verbunden ist. Gleichzeitig bestätigt die kontinuierliche Erweiterung des Netzes die strategische Bedeutung dieser Infrastruktur.

Die Unterflurcontainer leisten einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, effizienten und nachhaltigen Abfallbewirtschaftung im Kanton Zug.


Container im Festschmuck an der Sammelstelle in Walchwil.
Auf dem Bild: Präsident Delegierten ZEBA & Gemeinderat Cham Drin Alaj, Gemeindepräsident Walchwil Stefan Hermann, Gemeinderat Walchwil Willy Portmann, CEO Villiger Entsorgungssysteme Paul Villiger

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