Chamer Brücken wegen Sanierungsarbeiten gesperrt

An vier Brücken im Gebiet Hagendorn/Rumentikon plant die Gemeinde Cham in den nächsten Wochen Unterhaltsarbeiten. Die beliebten Übergänge über die Lorze müssen deshalb zeitweise für Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt werden.
Aufgrund der Witterungseinflüsse haben Holzbrücken eine begrenzte Lebensdauer. Bei vier Brücken in Cham werden deshalb turnusgemäss Sanierungsarbeiten durchgeführt. Ersetzt werden Holzelemente aus dem Jahr 2013, beispielsweise Handläufe sowie Belag- und Trittbalken. Dadurch wird Schäden vorgebeugt, die sich durch Fäulnis oder Verfall mit der Zeit entwickeln könnten. Intakte Balken sind wichtig, damit keine Stolperfallen entstehen und die Brücken der Belastung durch Fahrzeuge beim Winterdienst standhalten.
Aufgrund der Sanierungsarbeiten sind die folgenden Brücken zeitweise für den Übergang gesperrt:
• Brücke Kosthäuser–Schönau und Brücke Furt Lorzenweg vom 24. März bis am 11. April 2025
• Brücke Grobenmoos und Brücke Müliacher vom 14. bis am 25. April 2025
Die Erneuerung kommt der lokalen Bevölkerung, aber auch Spaziergängerinnen und Spaziergängern zugute. «Durch den rechtzeitigen Ersatz der Elemente wird die Sicherheit gewährleistet», sagt Gemeinderat Drin Alaj, Vorsteher Verkehr und Sicherheit. «Erfreulicherweise können wir zusätzlich nachhaltige Lösungen umsetzen.» So wird neu einheimisches Holz – nämlich Schweizer Lärche –verwendet. Durch diese Sortenwahl und kleine Zuschnittanpassungen – dank Abrundungen kann kein Wasser mehr liegenbleiben – ist für die Holzelemente eine höhere Lebensdauer zu erwarten. Die Arbeiten werden durch die Zimmerei Xaver Keiser aus Zug durchgeführt. Die Gesamtkosten für die Sanierungsmassnahmen an den vier Brücken belaufen sich auf etwa 85’000 Franken.

