Bauarbeiten beim Villettepark und im Hirsgartenareal

Der Seegrund zwischen dem Villettepark dem davorliegenden Inseli wird teilweise abgesaugt. Dadurch können Geruchsimmissionen bei tiefem Pegelstand des Zugersees vermieden werden. Für die Wasserbauarbeiten dient ein Teil des benachbarten Hirsgartens vorübergehend als Installationsplatz. Im Weiteren werden bei der Schiffsstation die Leitpfähle erneuert.
Seit 26. Januar laufen im Hirsgarten in Cham die Vorbereitungsarbeiten für den Abtrag der Auflandungen im Bereich der Insel beim Villettepark. Auf der Installationsfläche wird eine Ablagerungsstelle eingerichtet. Dort wird abgetragenes Material in Säcken aufbewahrt und zum Trocknen vorübergehend deponiert.
Der Abtrag der Aufladungen erfolgt mittels schwimmendem Saugbagger vom See aus und wird durch die Firma Subax aus Murten durchgeführt. Diese Arbeiten dauern rund zwei Wochen. Das abgetragene Material wird in Säcken bis voraussichtlich Ende April auf der Installationsfläche zwischengelagert, bevor es dann in einer geeigneten Deponie entsorgt wird.
Nötig wurden die Massnahmen, weil sich über die letzten Jahre immer mehr Material um die Insel im Villettepark abgelagert hat. Der Seegrund wird an trockenen Tagen, bei niedrigerem Wasserstand, sichtbar, was mit Geruchsemissionen verbunden ist.
Die Insel ist Teil der 1865 vom Gartenarchitekten Theodor Froebel entworfenen Gestaltung des Villetteparks im englischen Stil. Sie ist durch eine Brücke mit dem Parkufer verbunden. Seit 1948 ist der Villettepark im Besitz der Einwohnergemeinde Cham.
Sanierungsarbeiten bei der Schiffsanlegestelle
Zeitgleich werden bei der Schiffstation Cham die acht Leitpfähle durch die Firma JMS Risi AG ausgewechselt und durch sieben neue «Prallpfähle» ersetzt. Die Schiffleitpfähle dienen der Schifffahrt, um auf dem richtigen Weg den Landungssteg anzusteuern. Im Weiteren werden die zwei Flosse neu fundiert und die Holzabdeckungen ersetzt.
Infolge eines Leitungsbruches und aufgrund der neusten Gesundheitsvorschriften muss zudem die Trinkwasserleitung im Hirsgartenareal erneuert werden. Diese Arbeiten werden vom Werkhof der Einwohnergemeinde Cham bis Ende März ausgeführt.
«Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis, dass die Nutzung des beliebten Hirsgartens vorübergehend eingeschränkt werden muss», sagt der zuständige Chamer Gemeinderat Drin Alai, Vorsteher Verkehr und Sicherheit. «Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im Frühjahr wird das Naherholungsgebiet wieder uneingeschränkt Freude bereiten, auch bei tiefem Wasserstand.»
